Contact Form 7: Kontaktformular Datenschutz zustimmen

Wenn man ein Kontaktformular auf der Website veröffentlicht, muss man eine ganze Reihe von Anforderungen beachten. Dabei ist grundsätzlich nachvollziehbar, warum gerade der Kontaktformular Datenschutz so bedeutsam ist. Immerhin bietet das Formular für Sie als Nutzer die Möglichkeit, dem Anbieter Informationen zukommen zu lassen. Eine der Anforderungen besagt, dass Sie vor dem Absenden wissen sollten, was mit Ihren Angaben geschieht. Zum Beispiel, dass sie gespeichert werden. Auch wenn das auf den ersten Blick offensichtlich zu sein scheint. Doch wie soll denn nun dieser Datenschutzhinweis aussehen? Benötigt er das sogenannte opt-in-Verfahren? Und wie lässt sich das zum Beispiel mit Contact Form 7 Zustimmung realisieren?

Kontaktformular Datenschutz: der Hinweis

Bei der Kontaktaufnahme mit dem Anbieter (zum Beispiel per Kontaktformular oder E-Mail) werden die Angaben des Nutzers zwecks Bearbeitung der Anfrage sowie für den Fall, dass Anschlussfragen entstehen, gespeichert.

Der Informationsgehalt dieses Hinweises erscheint nicht allzu groß. Ich habe ihn mir auch nicht selbst ausgedacht, sondern vom Datenschutz-Generator übernommen. Und der hält sich nur daran, was in deutschen Gerichten erdacht wurde. Dabei stellt sich sicherlich die Frage, wie das denn mit elektronischer Post ohne Speicherung funktionieren soll. Dennoch wäre es durchaus denkbar, dass jemand so ein Kontaktformular für Zwecke nutzen will, die weit über den eigentlich Sinn hinausgehen. Das würde ich als Nutzerin vorher jedenfalls wissen wollen.

Bei meinen Kontaktformularen geht es jedenfalls nur um die Tatsache, dass ich sie zwecks Bearbeitung Ihrer Anfragen speichere. Doch wo genau soll ich diesen Hinweis veröffentlichen?

Wohin mit dem Hinweis?

Der Hinweis, was mit den verschickten Daten passiert, gehört auf jeden Fall in die Datenschutzerklärung. Die braucht ohnehin jede Website und jedes Blog. Doch das allein reicht offenbar nicht aus. Sie soll auch in Reichweite des Kontaktformulars veröffentlicht werden. So scheint zumindest die minimale Anforderung zu sein.

Besser allerdings, wenn sich das Kontaktformulare ohne Bestätigung der Kenntnisnahme dieses Hinweises gar nicht verschicken lässt. Das kennen Sie von Online-Shops, bei denen Sie auch erst einmal diverse Kontrollkästchen abhaken müssen, bevor Sie Ihre Bestellung abschicken können. Und genau hier kommt das Kontrollkästchen der Contact Form 7 Zustimmung zum Tragen.

Contact Form 7 Zustimmung für das opt-in-Verfahren

Kontaktformular Datenschutz: Fehlermeldung bei fehlender Zustimmung

Das WordPress Plugin Contact Form 7 bietet für diesen Zweck die Zustimmung (Acceptance) an. Das heißt ein Kontrollkästchen, das Sie anklicken müssen, um zu bestätigen, dass Sie etwas gelesen haben. Richtig eingestellt, sorgt diese Checkbox auch für den passenden Fehlerhinweis, falls ein Nutzer vergessen haben sollte, sein Häkchen zu setzen. Ohne diese Zustimmung lässt sich das Kontaktformular jedenfalls gar nicht abschicken.

Einstellungen für die Contact Form 7 Zustimmung

Damit Ihr Kontaktformular nun einen entsprechenden Datenschutzhinweis sowie die passende Fehlermeldung ausgibt, beachten Sie folgende Einstellungen:

  1. Ergänzen Sie durch Klick auf Zustimmung das Acceptance Kontrollkästchen. Dies sollte bestenfalls zwischen dem Textfeld und dem Sende-Button erscheinen.
  2. Fügen Sie dann den für Sie passenden Datenschutz-Hinweis hinzu.
  3. Klicken Sie auf Zusätzliche Einstellungen und fügen Sie hier folgende Angabe ein: acceptance_as_validation: on. Dies sorgt dafür, dass Ihr Formular die passende Fehlermeldung ausgibt, falls ein Nutzer vergisst, den Datenschutzhinweis zu bestätigen.

Ihre Eingaben sollten in etwa so aussehen:

Contact Form 7 Zustimmung
Contact Form 7 Zustimmung

Zusätzliche Infos zum Kontaktformular Datenschutz

Nicht nur der fehlende Hinweis, was mit den übersandten Daten geschieht, kann hierzulande zu Problemen führen. Auch sollte ein Kontaktformular so wenig Pflichtfelder wie möglich aufweisen. Dies ist aber auch in Hinsicht auf Nutzerfreundlichkeit bemerkenswert. Wer will schon mehr Felder als nötig ausfüllen!

Last but not least: Auch das schlichteste Kontaktformular kann zu Ärger führen, wenn es nicht verschlüsselt übertragen wird. Sprich: Betreiben Sie Ihre Website mit einem Zertifikat wie zum Beispiel Lets Encrypt. Das sorgt dafür, dass Ihre Website fortan über https:// erreichbar ist. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe deutscher Webhosting Anbieter, die dieses Zertifikat – wenn vielleicht auch meist nicht im billigsten Hostingpaket – kostenlos zur Verfügung stellen.


Beitragsbilder: Britta Kretschmer

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