WordPress Sessions beim #barcampkoeln 2016

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Begrüßung beim #barcampkoeln 2016
Begrüßung beim #barcampkoeln 2016

Jedes Jahr wieder den Besuch wert: das Barcamp Köln, über das Teilnehmende mittels des Hashtags #barcampkoeln sprechen. 2015 waren wir mit einer eigenen WordPress Session zum Thema Kurse online verkaufen angereist. Dieses Jahr galt mein Interesse mehr der eigenen Orientierung und dem teilnehmenden Austausch. Dabei ist WordPress bei diesem themenoffenen, unkonventionellen Konferenzformat natürlich auch immer ein Thema.

Meine Sessions beim Barcamp Köln 2016

Mein Themenschwerpunkt lag dieses Jahr neben WordPress auf den Nöten von Freiberuflern (so zum Beispiel zur Zahlungsmoral und zum Erleben von Scheitern). Mein Interesse galt aber auch gesellschaftspolitischen (Social Media im BAMF) und philosophischen Aspekten (Werteorientierter Umgang in Unternehmen). Meine eigene Session zum Thema Bezahlschranke im Kopf war offenbar zu speziell und traf leider nur auf sehr geringes Interesse.

Relevant an dieser Stelle sind aber sicherlich die beiden WordPress Sessions, die ich besucht habe: Probleme mit WordPress: Erste Hilfe und WordPress und Divi-Theme.

Probleme mit WordPress: Erste Hilfe

Philip Roth (@prwebcare), Timo Stoppacher (@CGNTimo) und Thomas Morus (@ThomasMorus1478) boten mit ihrer Session den Service an, der auch fester Bestandteil des regelmäßig stattfindenden WordPress Meetup Köln ist. An jedem dritten Dienstag im Monat findet das von Mitgliedern der WordPress Community organisierte Treffen im Kölner Startplatz statt, das durchaus für interessierte Einsteiger geeignet ist. Zumal jeder dieser Dienstagabende mit einer offenen Runde endet wie der, die nun beim Barcamp Köln stattgefunden hat.

Fragen zu dem Themenkomplex WordPress gibt es jedenfalls auf allen Ebenen. Manchmal hilft schon der Hinweis auf die Aktivierung eines Wartungs-Plugins weiter, wenn auf der (sich ohnehin noch im Aufbau befindenden Website) das obligatorische Impressum fehlt. Konkrete Fragen bezogen sich zum Beispiel auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Strategien bei der Einrichtung einer mehrsprachigen Website. Auch sprachen wir über empfehlenswerte SEO-Plugin-Alternativen zu Yoast SEO, das manchen Anwendern zu komplex erscheint. Oft reicht aber auch schon der Hinweis auf die Support-Foren der deutschen WordPress Community. Die meisten Fragen, die Nutzer haben, hatten auch schon andere!

WordPress und Divi-Theme

Am zweiten #barcampkoeln Tag wurde es mit Thomas Boley (@tboley) dann schon etwas spezieller. Er stellte uns das Kauf-Theme Divi aus dem Hause Elegant Themes vor. Von diesem ist er so begeistert, dass er kaum noch mit anderen Themes arbeitet. Divi, so zeigte er uns, funktioniert als Pagebuilder. Das bedeutet, dass es ohne jegliche Programmierkenntnis möglich ist, einzelne Seiten sehr individuell in unterschiedlichste Bereiche aufzuteilen. Damit ist eine sehr komplexe Gestaltung möglich. Denn mit Divi lassen sich Vorlagen für die komplette Website genauso erstellen wie individuell für einzelne Seiten. Auch kann man festlegen, ob das gewählte Layout für alle darstellenden Geräte dienen soll oder zum Beispiel nur für die Desktopanzeige. In diesem Fall lässt sich dann auch die passende Vorlage für mobile Geräte definieren. Eine ähnliche Option kenne ich bislang nur vom Weaver-Theme, mit dem man einzelne Inhalte für Mobilgeräte anzeigen oder verstecken kann.

Auch in dieser Session kamen die unterschiedlichsten Anwender zusammen, um den möglichen Nutzen für das eigene Blog oder für Kundenprojekte zu ermitteln. Ich war auf jeden Fall beeindruckt von den Möglichkeiten. Allerdings sehe ich auch die Einarbeitungszeit, die zu investieren sich meines Erachtens nur lohnt, wenn man vorhat, Divi für mehrere Projekte einzusetzen. Ähnliches gilt dann auch für den stolzen Preis von 249 Dollar der Vollversion. Gemessen an der Leistungsfähigkeit ist das nicht wirklich teuer, rechnet sich aber eigentlich doch erst so richtig, wenn man damit mehrere Projekte realisiert.

#barcampkoeln funktioniert nur mit den passenden Sponsoren

Natürlich kann der niedrige Preis von rund 20 Euro eine solche zweitägige Veranstaltung samt Vollverpflegung ohne Sponsoren nicht finanzieren. Allen voran sei der QSC AG gedankt, die nun schon zum wiederholten Male ihre Räumlichkeiten zur Verfügung hat. Der Dank gilt aber auch allen weiteren Sponsoren: Deutsche Post DHL Group,  Kammann Rossi, Talkwalker, Targobank, VICO, TechSmith, Accenture Interactive, BVCM Bundesverband Communitymanagement, sonntagmorgen, Privatbrauerei Gaffel Becker sowie dem Medienpartner Kölner Stadt-Anzeiger.

Nach dem #barcampkoeln ist vor dem #barcampkoeln

Wer sich für den intensiven Austausch bei dieser unkonventionellen Form der Konferenz interessiert, sollte den Newsletter der Veranstalter abonnieren. Oder einfach ihr Facebook-Fan werden, um möglichst frühzeitig den nächsten Termin zu erfahren. Und selbst dann muss man sich schon ganz schön sputen, um eines der begehrten Tickets zu ergattern. Zwar bietet der Raum-Sponsor QSC AG eine ganze Menge Platz für zahlreiche Teilnehmer. Doch sind die Kapazitäten natürlich nicht unbegrenzt. Von daher: Augen auf, dann klappt es auch mit dem Ticket für nächstes Jahr!

 


Beitragsbild: Thorsten Schiller

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